Vollwärme- schutz mit System.
Ein Wärmedämmverbundsystem ist kein Anstrich und keine einzelne Platte — es ist ein technisch präzise aufeinander abgestimmter Aufbau aus acht Schichten, der Ihr Gebäude vor Kälte, Hitze, Feuchtigkeit und Schall schützt. Unser Kerngeschäft seit über 25 Jahren.
Projekt „achtzehn" · Augsburg
Was ist ein WDVS?
WDVS steht für Wärmedämmverbundsystem — eine von außen auf die Fassade aufgebrachte Dämmschicht, die durch Kleber und Dübel mit der Wand verbunden und anschließend mit Armierung, Putz und Farbe wetterfest abgeschlossen wird.
Das Besondere: Alle Komponenten sind aufeinander abgestimmt. Dämmstoff, Mörtel, Gewebe, Putz und Farbe bilden ein System, in dem jede Schicht eine definierte Funktion erfüllt — mechanisch, thermisch und bauphysikalisch.
Als Dämmstoff kommen je nach Objekt EPS (Hartschaum), Mineralwolle oder XPS zum Einsatz — in Stärken zwischen 80 und 240 mm, abgestimmt auf Energieeffizienz-Klasse und Förderkriterien (KfW, BAFA).
Wofür ist ein WDVS gut?
Ein WDVS spart Heizkosten, schützt vor Schimmel, erhöht den Wohnkomfort und steigert den Gebäudewert — und ist einer der wirksamsten Hebel, um ein Bestandsgebäude CO₂-ärmer zu machen.
Energie sparen
Bis zu 30 % geringere Heizkosten durch hochwirksame Fassadendämmung — besonders spürbar bei Altbauten.
Schimmel vermeiden
Wärme bleibt im Haus, kalte Innenwände werden warm — Tauwasser und Schimmelrisiko sinken deutlich.
Wohnkomfort
Gleichmäßige Oberflächentemperaturen, weniger Zugluft, angenehmes Raumklima — Sommer wie Winter.
Wertsteigerung
Ein energetisch saniertes Gebäude erzielt am Markt spürbar höhere Verkaufs- und Mietpreise.
Sommerhitze-Schutz
Die Dämmung wirkt in beide Richtungen — drinnen bleibt es im Sommer angenehm kühl.
Förderung möglich
KfW- und BAFA-Zuschüsse honorieren WDVS-Sanierungen mit substantiellen Förderbeträgen.
Aufbau
Acht Schichten —
eine Fassade.
Jede Schicht hat eine Aufgabe, und die Reihenfolge ist festgelegt. Hier ist der Weg vom nackten Mauerwerk bis zur fertigen, farbigen Fassade.
Untergrund prüfen
Tragfähigkeit, Ebenheit, Feuchtigkeit — Mauerwerk, Ziegel, Beton oder Kalksandstein werden vor Montage geprüft.
Kleber auftragen
Mineralischer Klebemörtel wird randumlaufend und punktuell auf die Rückseite der Platten aufgetragen.
Dämmplatten setzen
EPS oder Mineralwolle im Versatz verlegt, fugendicht gestoßen — die eigentliche Dämmschicht.
Verdübeln
Nach Aushärtung des Klebers werden die Platten zusätzlich mechanisch mit Schlagdübeln fixiert.
Armierungsmörtel
Flexibler Unterputz wird zweilagig aufgezogen — die erste Schicht vor dem Einbetten des Gewebes.
Armierungsgewebe
Alkalibeständiges Glasfasergewebe wird im noch feuchten Mörtel eingebettet und glatt abgespachtelt.
Oberputz
Mineralisch oder organisch gebunden, in gewählter Struktur (Reibeputz, Kratzputz, Besenputz) aufgetragen.
Fassadenfarbe
Silikat, Silikon oder Dispersion — abgestimmt auf Putzart, Exposition und Wunschfarbton.