Vollwärme- schutz mit System.
Ein Wärmedämmverbundsystem ist kein Anstrich und keine einzelne Platte, es ist ein technisch präzise aufeinander abgestimmter Aufbau aus acht Schichten, der Ihr Gebäude vor Kälte, Hitze, Feuchtigkeit und Schall schützt. Unser Kerngeschäft seit über 25 Jahren.
Vollwärmeschutz realisieren wir im Großraum Augsburg, in Friedberg, Königsbrunn, Stadtbergen, Diedorf, Neusäß und Haunstetten, sowie regelmäßig im Raum Ulm/Neu-Ulm und München.
Projekt "achtzehn" · Augsburg
Was ist ein WDVS?
WDVS steht für Wärmedämmverbundsystem, eine von außen auf die Fassade aufgebrachte Dämmschicht, die durch Kleber und Dübel mit der Wand verbunden und anschließend mit Armierung, Putz und Farbe wetterfest abgeschlossen wird.
Das Besondere: Alle Komponenten sind aufeinander abgestimmt. Dämmstoff, Mörtel, Gewebe, Putz und Farbe bilden ein System, in dem jede Schicht eine definierte Funktion erfüllt, mechanisch, thermisch und bauphysikalisch.
Als Dämmstoff kommen je nach Objekt EPS (Hartschaum), Mineralwolle oder XPS zum Einsatz, in Stärken zwischen 80 und 240 mm, abgestimmt auf Energieeffizienz-Klasse und Förderkriterien (KfW, BAFA).
- WDVS
- Wärmedämmverbundsystem. Außenseitig auf die Fassade aufgebrachter, achtschichtiger Aufbau aus Klebemörtel, Dämmplatten, Dübeln, Armierungsmörtel, Armierungsgewebe, Oberputz und Anstrich.
- EPS
- Expandiertes Polystyrol (Hartschaum). Wirtschaftlicher, schlank aufbaubarer Dämmstoff, die häufigste WDVS-Variante. Brandklasse B-s1, d0 mit Brandriegeln aus Mineralwolle.
- Mineralwolle
- Stein- oder Glaswolle. Nicht brennbar (Brandklasse A1), diffusionsoffen, Pflichtwahl bei erhöhten Brandschutz-Anforderungen (Hochhaus, Schul- und Pflegebauten).
- XPS
- Extrudiertes Polystyrol. Druckfest und feuchtebeständig, Standard für Perimeter und Sockelbereich, wo Spritzwasser und Erdfeuchte den Dämmstoff belasten.
- U-Wert
- Wärmedurchgangskoeffizient in W/(m²·K). Misst, wie viel Wärme pro Sekunde durch einen Quadratmeter Bauteil bei einem Kelvin Temperaturunterschied entweicht, niedriger Wert = bessere Dämmung.
- BEG
- Bundesförderung für effiziente Gebäude. Sammelprogramm für energetische Sanierungen mit Förderzweigen bei KfW (Kredit, z. B. KfW 261) und BAFA (Zuschuss für Einzelmaßnahmen).
Wofür ist ein WDVS gut?
Ein WDVS spart Heizkosten, schützt vor Schimmel, erhöht den Wohnkomfort und steigert den Gebäudewert, und ist einer der wirksamsten Hebel, um ein Bestandsgebäude CO₂-ärmer zu machen.
Energie sparen
Bis zu 30 % geringere Heizkosten durch hochwirksame Fassadendämmung, besonders spürbar bei Altbauten.
Schimmel vermeiden
Wärme bleibt im Haus, kalte Innenwände werden warm, Tauwasser und Schimmelrisiko sinken deutlich.
Wohnkomfort
Gleichmäßige Oberflächentemperaturen, weniger Zugluft, angenehmes Raumklima, Sommer wie Winter.
Wertsteigerung
Ein energetisch saniertes Gebäude erzielt am Markt spürbar höhere Verkaufs- und Mietpreise.
Sommerhitze-Schutz
Die Dämmung wirkt in beide Richtungen, drinnen bleibt es im Sommer angenehm kühl.
Förderung möglich
KfW- und BAFA-Zuschüsse honorieren WDVS-Sanierungen mit substantiellen Förderbeträgen.
Aufbau
Acht Schichten.
Eine Fassade.
Jede Schicht hat eine Aufgabe, und die Reihenfolge ist festgelegt. Hier ist der Weg vom nackten Mauerwerk bis zur fertigen, farbigen Fassade.
Untergrund prüfen
Tragfähigkeit, Ebenheit, Feuchtigkeit, Mauerwerk, Ziegel, Beton oder Kalksandstein werden vor Montage geprüft.
Kleber auftragen
Mineralischer Klebemörtel wird randumlaufend und punktuell auf die Rückseite der Platten aufgetragen.
Dämmplatten setzen
EPS oder Mineralwolle im Versatz verlegt, fugendicht gestoßen, die eigentliche Dämmschicht.
Verdübeln
Nach Aushärtung des Klebers werden die Platten zusätzlich mechanisch mit Schlagdübeln fixiert.
Armierungsmörtel
Flexibler Unterputz wird zweilagig aufgezogen, die erste Schicht vor dem Einbetten des Gewebes.
Armierungsgewebe
Alkalibeständiges Glasfasergewebe wird im noch feuchten Mörtel eingebettet und glatt abgespachtelt.
Oberputz
Mineralisch oder organisch gebunden, in gewählter Struktur (Reibeputz, Kratzputz, Besenputz) aufgetragen.
Fassadenfarbe
Silikat, Silikon oder Dispersion, abgestimmt auf Putzart, Exposition und Wunschfarbton.
Fragen rund um den
Vollwärmeschutz.
Was ist ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS)?
Ein WDVS ist ein technisch abgestimmter Aufbau aus acht Schichten, Untergrund, Klebemörtel, Dämmplatten, Dübel, Armierungsmörtel, Armierungsgewebe, Oberputz und Fassadenfarbe. Er wird außen auf das Mauerwerk aufgebracht und schützt vor Kälte, Hitze, Feuchtigkeit und Schall.
Welche Dämmstoffe kommen bei einem WDVS zum Einsatz?
Hauptsächlich EPS (Hartschaum), Mineralwolle und XPS. EPS ist wirtschaftlich und schlank, Mineralwolle ist nicht brennbar (Brandklasse A1) und diffusionsoffen, XPS ist druckfest und feuchtebeständig (vor allem im Sockelbereich). Die Wahl hängt von Objekt, Brandschutzanforderungen und Bauphysik ab.
Welche Dämmstärke ist bei einem WDVS sinnvoll?
Üblich sind Dämmstärken zwischen 80 und 240 mm. Für ein Effizienzhaus 55 oder 70 nach KfW sind in der Regel mindestens 140–180 mm Mineralwolle oder EPS nötig. Die konkrete Stärke ergibt sich aus der gewünschten Energieeffizienzklasse und dem U-Wert des Bestandes.
Wie lange hält ein fachgerecht ausgeführtes WDVS?
Ein sauber aufgebautes WDVS hält rund 40 Jahre, häufig auch länger. Voraussetzung sind passende Materialwahl, ein Untergrund in tragfähigem Zustand sowie regelmäßige Sichtkontrollen, gelegentliche Spechtloch- oder Putz-Reparaturen verlängern die Lebensdauer zusätzlich.
Ist ein WDVS auch auf Altbauten möglich?
Ja, die meisten WDVS-Projekte sind Bestandssanierungen. Vor Montage prüfen wir Tragfähigkeit, Ebenheit und Feuchte des Mauerwerks. Bei denkmalgeschützten Fassaden kommt ein WDVS nur eingeschränkt in Frage; hier sind oft Innendämmung oder mineralische Dämmputze die bessere Lösung.
Welche Förderungen gibt es für eine Fassadendämmung mit WDVS?
WDVS-Maßnahmen sind über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) förderfähig, bei der KfW über das Programm KfW 261 (Wohngebäude, Kredit) sowie beim BAFA über die Einzelmaßnahmen-Zuschüsse. Aktuelle Programme und Konditionen prüfen wir gemeinsam mit Ihrem Energieeffizienz-Experten.
Wie lange dauert eine WDVS-Sanierung?
Bei einem Einfamilienhaus rechnen wir typischerweise mit 3 – 6 Wochen Baustellenzeit, abhängig von Größe, Witterung und Gerüstaufbau. Bei Mehrfamilienhäusern und Großobjekten kann sich die Bauzeit auf mehrere Monate erstrecken. Wir planen Bauablauf und Lieferketten so, dass Bewohner möglichst wenig eingeschränkt sind.
Wo führen Sie WDVS-Arbeiten aus?
Wir realisieren Vollwärmeschutz-Projekte primär im Großraum Augsburg, Friedberg, Königsbrunn, Stadtbergen, Diedorf, Neusäß, Haunstetten, sowie regelmäßig im Raum Ulm/Neu-Ulm und im Großraum München. Anfragen aus dem gesamten bayerisch-schwäbischen Raum sind willkommen.
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